NRW.KlimaTage2017: Heute schon das Morgen erleben

Ein neues landesweites Format soll für 48 Stunden Einblick in den Klimaschutz vor Ort geben, denn Klimaschutz geht alle an. Aus diesem Grund finden vom 7. bis 8. Juli 2017 erstmalig die NRW.KlimaTage2017 statt. Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, Qualifizierte Projekte, Schrittmacher und Partner der KlimaExpo.NRW kennenzulernen. Wir, die KlimaExpo.NRW, eine Initiative der Landesregierung, haben diese Projekte als Vorreiter in unsere Leistungsschau aufgenommen und bieten ihnen in diesem Jahr erstmalig eine ganz besondere Bühne.

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Das Winterpaket der Europäischen Kommission: Eiszeit für die Energiewende?

Mit viel Spannung wurde das Winterpaket der Europäischen Kommission erwartet, denn es soll der Fahrplan für den Klimaschutz in der Europäischen Union sein. Präsentiert wurde Ende November vergangenen Jahres jedoch eher ein Atlas. Auf über tausend Seiten finden sich vier Verordnungen, vier Richtlinien und einige nichtlegislative Dokumente. Der Umfang des Winterpakets zog erst einmal so viel Aufmerksam auf sich, dass die Inhalte fast in den Hintergrund zu rücken schienen. Von einem Monsterpaket war die Rede und bei der Pressekonferenz zur Vorstellung scherzten Journalisten mit dem EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete, ob das Paket lediglich aufgrund des Gewichts beeindruckend sei.

 

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Ein Roadtrip durch die Klimaschutzlandschaft NRW

Über einen Mangel an interaktiven Landkarten im Netz kann man sich beileibe nicht beschweren. Gerade auch zum Thema Energie/Klima sprießen diese anschaulichen, meist nützlichen und manchmal unterhaltsamen Tools wie Gänseblümchen aus dem grünen Boden der Internetlandschaft. Eine spontane Recherche zeigt interessante Beispiele aus NRW. So gibt es zum Beispiel die Energiewendelandkarte Ruhr, die nach Themenfeldern sortiert zahlreiche Projekte, Akteure und Netzwerke zum Thema Energiewende im Ruhrgebiet aufzeigt. Die Unternehmens-Netzwerke in NRW zeigen Aktivitäten rund um Klimaschutz, Zukunftsenergien und Energieeffizienz der Initiative Energieeffizienz der EnergieAgentur.NRW. Eine ähnliche Landkarte gibt es auch von der bundesweiten Initiative Energieeffizienz Netzwerke, die bis 2020 die Gründung und Durchführung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken von Unternehmen unterstützt. Auch ein sehr schönes Tool – ebenfalls von der EnergieAgentur.NRW – ist der Bioenergieatlas NRW. Dort kann man sich Potenziale und Projekte zum Thema Bioenergie anzeigen lassen.

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Energieintensive Unternehmen: Teil des Problems oder Teil der Lösung für eine gelingende Energiewende in NRW?

Industrieanlage - Chemiewerk bei Nacht // chemical plant
Welche Beiträge leisten energieintensive Unternehmen, welche müssen sie für den Klimaschutz noch aufbringen?

Die energieintensive Industrie ist Teil des Problems, wenngleich der Sektor Industrie – anders als zum Beispiel die Energiewirtschaft – bereits erhebliche Erfolge bei der Senkung der Treibhausgasemissionen verbuchen kann. Mit einem Anteil von etwa 19 % an den THG-Emissionen Nordrhein-Westfalens liegt der Sektor Industrie an zweiter Stelle der Verursacherbilanz (Energiewirtschaft: 55 %). Von den 284,4 Mio. t CO2-Äquivalente in 2015 entfielen 54,7 Mio. t auf die Industrie. 1990 waren es noch 94,3 Mio. t bei einem Anteil an den Gesamtemissionen von 26 %. Die Industrie hat also einen überproportionalen Beitrag erbracht. Für diese Entwicklung waren jedoch nicht nur technische Fortschritte zu mehr Energieeffizienz verantwortlich, sondern auch der fortgesetzte Strukturwandel.

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AgentInnen des Wandels: Partner der Energiewende vor Ort

Die Beteiligung unterscheidlicher Akteure für eine breit getragene Energiewende wird oft unterschätzt.
Die Beteiligung unterscheidlicher Akteure für eine breit getragene Energiewende wird oft unterschätzt.

Die Energiewende als „Gemeinschaftswerk“ (Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung 2011)  bedarf für ihr Gelingen nicht nur klima- und energiepolitischer Programme, einer effizienten Verwaltung, technologischer Innovationen und wirtschaftlicher Weichen­stellungen: Die Beteiligung von BürgerInnen ist ein ebenso bedeutender Faktor. Ob und wie BürgerInnen und Stakeholder beteiligt werden, beeinflusst die grundlegende gesellschaftliche Zustimmung oder Ablehnung dieses Großprojektes.

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Erzählungen der Energiewende

Die Energiewende darf keine bloße Erzählung von neuen Techniken sein, sondern muss neue Blinkwinkel auf ein "Gemeinschaftswerk" eröffnen, das etwa zum Mitmachen einlädt.
Die Energiewende darf keine bloße Erzählung von neuen Techniken sein, sondern muss auch zum Mitmachen einladen. (Bild:Fotolia)

Die Energiewende ist in aller Munde. Der Ausbau der Stromnetze, die Diskussionen über Windkraftanlagen, die Insolvenz einiger Photovoltaik und Solarfirmen, etc. beherrschen die mediale Debatte. Dabei drehten sich die Fragestellungen lange Zeit zu sehr um technische Aspekte. Dieses Phänomen beginnt sich zu wandeln und sozio-kulturelle Fragestellungen rücken immer mehr ins Zentrum der Betrachtung, denn die Energiewende ist mehr als nur Technik und mehr als nur Energie. »»» weiterlesen „Erzählungen der Energiewende“

Wie können wir weltweit die Ziele des Klimagipfels von Paris erreichen?

Das Paris Agreement ist ein gemeinsamer Weg der Weltgemeinschaft gegen den menschengemachten Klimawandel © Fotolia
Das Paris Agreement ist ein gemeinsamer Weg der Weltgemeinschaft gegen den menschengemachten Klimawandel © Fotolia

Die Erwartungshaltung an den Klimagipfel in Paris war groß. Sind aber die vergangenen internationalen Klimakonferenzen stets mehr oder weniger mit einer Enttäuschung zu Ende gegangen, hat der Pariser Gipfel positiv überrascht.
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Aufgaben für die Ewigkeit

In einigen Bergsenkungsgebieten entstanden ökologisch wertvolle Biotope, die neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten © Dietmar Klingenburg
In einigen Bergsenkungsgebieten entstanden ökologisch wertvolle Biotope, die neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten © Dietmar Klingenburg

Über Jahrhunderte hinweg prägte der Bergbau die Steinkohlenreviere. Durch ihn entwickelten sich die Regionen zur Industriegesellschaft, wuchsen zu bedeutsamen Wirtschaftszentren heran und formten sich zu Ballungsräumen. Ende 2018 stellen die letzten Bergwerke ihre Kohlenförderung ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass die RAG ihre Arbeit einstellt. Auch in Zukunft steht das Unternehmen im Wort, die Region lebenswert zu gestalten.
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